Stadtentwicklung zum Besseren provozieren – Guerilla Taktiken des Urbanen

Hausgespräch mit Guerilla Architects im Speicher II

Guerilla Architects ist ein transdisziplinäres Künstlerinnenkollektiv aus Berlin. Entstanden 2012 während einer Hausbesetzung in London, arbeitet das Kollektiv dort, wo Stadt widersprüchlich, umkämpft und politisch wird. Zwischen künstlerischer Intervention, kritischer Stadtforschung und aktivistischem Handeln verstehen sie den öffentlichen Raum als Bühne demokratischer Auseinandersetzung. Im Hausgespräch geht es um Aneignung, Widerstand und die Frage, wie minimale Eingriffe maximale Verschiebungen auslösen können.

im Speicher II, Atelier 3.3, Hafenweg 28, Münster

www.guerillaarchitects.de

Hausgespräche 2026: Die kuratierte Stadt

Mit der Reihe „Die kuratierte Stadt“ setzen die Hausgespräche einen inhaltlichen Schwerpunkt auf die Rolle kuratorischer Praktiken in der Stadtproduktion. Stadt wird dabei nicht als abgeschlossenes Objekt verstanden, sondern als dynamischer Prozess, der durch planerische Entscheidungen, künstlerische Interventionen und gesellschaftliche Aushandlungen täglich neu geformt wird. Die Reihe untersucht, wie Kuration als vermittelnde Praxis zwischen Kunst, Planung, Landschaft und urbanem Alltag wirkt. Kuratorisches Denken schafft Situationen, in denen unterschiedliche Akteur*innen zusammenkommen, neue Öffentlichkeiten entstehen und Fragen nach Teilhabe, Verantwortung und räumlicher Gerechtigkeit verhandelt werden.