Hausgespräch mit Marijke Lukowicz und Sophia Trollmann im Speicher II
Marijke Lukowicz und Sophia Trollmann arbeiten als Mediatorinnen im Netzwerk der Neuen Auftraggeber – einem Modell, in dem nicht Institutionen, sondern Gemeinschaften Kunst in Auftrag geben. 2025 haben sie die Ausstellung „Der Fluss bin ich“ in der Reihe Tatort Paderborn gemeinsam kuratiert. Dabei haben sie erprobt, wie kollektive Entscheidungsprozesse und kuratorische Praxis zusammenwachsen können. Im Gespräch geht es um Kuration als vermittelnde Praxis und um Kunst als demokratisches Werkzeug im urbanen Raum.
im Speicher II, Atelier 3.3, Hafenweg 28, Münster
Hausgespräche 2026: Die kuratierte Stadt
Mit der Reihe „Die kuratierte Stadt“ setzen die Hausgespräche einen inhaltlichen Schwerpunkt auf die Rolle kuratorischer Praktiken in der Stadtproduktion. Stadt wird dabei nicht als abgeschlossenes Objekt verstanden, sondern als dynamischer Prozess, der durch planerische Entscheidungen, künstlerische Interventionen und gesellschaftliche Aushandlungen täglich neu geformt wird. Die Reihe untersucht, wie Kuration als vermittelnde Praxis zwischen Kunst, Planung, Landschaft und urbanem Alltag wirkt. Kuratorisches Denken schafft Situationen, in denen unterschiedliche Akteur*innen zusammenkommen, neue Öffentlichkeiten entstehen und Fragen nach Teilhabe, Verantwortung und räumlicher Gerechtigkeit verhandelt werden.
















