Von der Wohnkrise zum Gemeinsinn – Über die Zukunft des Wohnens und gemeinschaftlich getragene Orte

Hausgespräch mit Robert Ambrée, Nicole de Vries und Sebastian Kurtenbach im Weiler 1

Wohnen ist mehr als die Frage nach Quadratmetern. Es geht um Zugehörigkeit, Teilhabe und darum, wie wir Verantwortung für die Orte übernehmen, an denen wir leben.

Die Montag Stiftung Urbane Räume entwickelt und begleitet Projekte, die vom Gemeinsamen ausgehen: Orte, an denen Menschen sich begegnen, voneinander lernen und Stadt aktiv mitgestalten. Mit der Buchreihe „Gemeinwohl bauen“, deren zweiter Band „BOB CAMPUS – von der Magie des Gemeinsinns“ gerade erschienen ist, richtet sie den Blick auf die Prozesse hinter solchen Orten – auf das Bauen ebenso wie auf das Miteinander, das darin wächst.

Im Weiler 1, einem Wohnprojekt der Genossenschaft Grüner Weiler in Münster, diskutieren wir, was gemeinwohlorientierte Projektentwicklung leisten kann. Wie lassen sich Räume dauerhaft gemeinschaftlich organisieren? Welche Rolle spielen Genossenschaften, Zivilgesellschaft und öffentliche Hand? Und – dieser Frage widmet sich Sebastian Kurtenbach in seinem aktuellen Buch (zusammen mit Rolf G. Heinze) – was bedeutet die gegenwärtige Wohnkrise für Demokratie und gesellschaftlichen Zusammenhalt?

Foto: Urban Media Project

17:30 Uhr: Führung durch den Weiler 1
19:00 Uhr: Hausgespräch
W1OXF, Grüner Weiler eG
Gumprichstraße 44, 48161 Münster

www.montag-stiftungen.de/montag-stiftung-urbane-raeume

Hausgespräche 2026: Die kuratierte Stadt

Mit der Reihe „Die kuratierte Stadt“ setzen die Hausgespräche einen inhaltlichen Schwerpunkt auf die Rolle kuratorischer Praktiken in der Stadtproduktion. Stadt wird dabei nicht als abgeschlossenes Objekt verstanden, sondern als dynamischer Prozess, der durch planerische Entscheidungen, künstlerische Interventionen und gesellschaftliche Aushandlungen täglich neu geformt wird. Die Reihe untersucht, wie Kuration als vermittelnde Praxis zwischen Kunst, Planung, Landschaft und urbanem Alltag wirkt. Kuratorisches Denken schafft Situationen, in denen unterschiedliche Akteur*innen zusammenkommen, neue Öffentlichkeiten entstehen und Fragen nach Teilhabe, Verantwortung und räumlicher Gerechtigkeit verhandelt werden.

Was bisher geschah: Eine Liste aller Hausgespräche seit 2005 findest du hier.